Neophyten in unserem Gemeindegebiet

Neophyten breiten sich überall rasant aus. Sie verdrängen heimische Arten und verursachen ökologische, gesundheitliche (Allergien) oder wirtschaftliche Schäden.

Einerseits sind viele Landschaftsgebiete davon umfasst, andererseits finden sich Neophyten auch in privaten Gärten.

Das Land NÖ hat dazu folgende Informationen veröffentlicht, verbunden mit Handlungsanleitungen:

Bei weit verbreiteten invasiven Arten ist das Ziel der IAS-Verordnung nicht die vollständige Beseitigung, sondern der Schutz der heimischen Biodiversität und das Hintanhalten einer weiteren Ausbreitung. Möglichkeiten zur Bekämpfung einzelner Arten entnehmen Sie den im Downloadbereich befindlichen Infoblättern (Bekämpfungsmaßnahmen gebietsfremder und invasiver Arten – Land Niederösterreich).

Aufgrund des teilweise massiven Auftretens von gebietsfremden Pflanzen-Arten (Neophyten), wie zum Beispiel des Drüsigen Springkrautes oder des Japanischen Staudenknöterichs/Flügelknöterichs und der Notwendigkeit eines effektiven Mitteleinsatzes müssen bei der Bekämpfung Prioritäten gesetzt werden. Dementsprechend wird seitens des Landes NÖ ein Fokus auf die Erhaltung hochgradiger Schutzgüter und ausgewiesener Schutzgebiete gelegt. In Anbetracht der Dimension des Themas baut und hofft das Land NÖ auch auf die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger um auf diesem Weg der Problematik Einhalt bieten zu können.

Basierend darauf wurde im Jahr 2022 im Naturschutzgebiet Mühlau eine gezielte Aktion gegen den Knöterich veranlasst (damals wurde darüber berichtet). Leider nur von kurzfristigem Erfolg. Durch Hochwasser wurden neue Samen angeschwemmt, der Knöterich hat sich wieder massiv ausgebreitet.

Bürgermeister Stefan Gratzl hat dieses Thema kürzlich mit Vertretern des Amtes der NÖ Landesregierung und dem Bezirksförster aufgezeit.