Der Restmüll wird, analog der Deponieverordnung seit 2005, in der Müllverbrennungsanlage der EVN in Dürnrohr thermisch verwertet. Bei der Einfahrt der Lastkraftwagen wird die Radioaktivität des Abfalls gemessen. Leider passiert es immer wieder, dass durch Krebsmedikamente Strahlenalarm ausgelöst wird. Wie kommt es dazu?
Nach der stationären Verabreichung der radioaktiven Krebsmedikamente, werden diese vom Patienten wieder auf natürlichem Weg ausgeschieden. Normalerweise werden diese radioaktiven Stoffe, über die Kläranlage „entsorgt“, und stellen kein großes Problem dar. Problematisch verhält sich das bei Windelpatienten, da die radioaktiven Stoffe wie z.B. Jod 131 in der Windel verbleiben.
Im Fall von inkontinenten Krebspatienten, lagern sie bitte die kontaminierten Windeln mindestens 14 Tage, an einem geschützten Ort, bevor sie diese in den Restmüll entsorgen.
www.umweltverbaende.at/stpoeltenland
Information des GVU – Strahlenalarm im Müll – Radioaktive Windeln