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Informationen von Dr. Dubsky

Liebe Patientinnen u Patienten,

Ein kurzes Update des medizinischen Teams Hafnerbach.

Wir versuchen weiterhin die medizinische Basisversorgung so gut als möglich aufrecht zu halten.

Rezepte können weiterhin telefonisch und über die e Mail Adresse Dr.mariadubsky@gmail.com bestellt werden, diese werden kontrolliert und per e-Medikation freigeschalten.

Ordinationstermine werden wie immer telefonisch vereinbart und wir separieren unsere Patientinnen räumlich. Bei medizinischen Notfällen kommen sie bitte auch unangemeldet und sofort. Wir haben in den letzten Wochen immer wieder unnötige Komplikationen durch aufgeschobene Arzttermine gesehen. Angst ist in keiner Situation ein guter Ratgeber.

Derzeit darf immer nur ein Monatsbedarf bei den Dauermedikamenten abgegeben werden, das wird die gesamte Dauer der Pandemie andauern.

Wenn Medikamente nicht lieferbar sind, melden sie sich bitte in der Ordination, wir finden eine Lösung.

Salbengrundlagen wie Ultrabas , Ultrasic werden rar, da diese in Italien produziert werden, wir haben Ersatzpräparate in der Ordination.

Medizinischer Honig wird dringlichst benötigt, ich suche eine motivierte, ImkerIn, die regionalen Wundhonig herstellen würde,  bitte um Kontaktaufnahme.

Wir ersuchen alle Patientinnen mit einem Mund Nasenschutz zu kommen. Sie können auch einen selbstgenähten Mund Nasenschutz in der Ordination erwerben , der Erlös geht zur Gänze an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge , die auf den griechischen Inseln unter menschenunwürdigen Bedingungen festsitzen.

Hände waschen mit Seife , abtrocknen mit Einmalhandtüchern( bitte im Mistkübel entsorgen , nicht in der Toilette 😂),  die Zeitungen aus dem Wartezimmer und das Kinderspielzeug wurden aus hygienischen Gründen entfernt.

Wir versuchen in dieser herausfordernden Zeit einfache Lösungen für Sicherheitsstandards zu etablieren.

Eine Checkliste für Risikogruppen von der Bundesregierung lässt weiterhin auf sich warten. Die Sozialversicherungen werden Patientinnen, die eindeutig einer Risikogruppe zuzuordnen sind, schriftlich verständigen .

Wer gehört jetzt eigentlich zur Risikogruppe, was bedeutet das für mich u was ist wenn ich eigentlich nicht zur Risikogruppe dazugehören will ?!

Wir brauchen leicht verständliche Erklärungen für dieses komplexe Thema.

Übergewicht , d.h. BMI von 40 ist ein großer Risikofaktor, ein schlecht eingestellter Diabetes, eine Herzerkrankung, und Patientinnen die unter Chemotherapie, Immunsupressiver Therapie oder Strahlentherapie stehen.

Es können aber auch pumperlgesunde, jüngere Patientinnen einen unerwarteten schweren Krankheitsverlauf haben.

Jeder Patient entscheidet aber letztlich selbst wie er mit seinem individuellen Risiko umgeht, und ob er das mit seinem Arbeitgeber besprechen möchte oder nicht.

In den nächsten Tagen wird das Gesundheitsministerium unter Umständen die genaueren Direktiven diesbezüglich freigeben u dann können die oft schon dringlich benötigten Schreiben von der Ordination abgeholt werden .

Bei diesen Bestätigungen ist es von Vorteil diese genau mit den Patientinnen zu besprechen, da etwaige Regressforderungen von Seiten der Arbeitgeber entstehen können bei unklarer Faktenlage.

Danke  für ihre Aufmerksamkeit u Ihre Geduld, so sie das Mail zu Ende gelesen haben , bleiben sie gesund

Maria Dubsky